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Schlaraffia Kamlupsia, 415
Sippungstag: Donnerstag, Glock 19.30 Uhr, 448 Tranquille Road, Kamloops, B.C.  V2B 3H2, Kantzler: +1 250 832 0627, email

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 Allg. Information

 

 

Hinweis:                            Die Einkleidung unseres Kn 13 anlässlich unserer 446. Sippung von Schlaraffia Kamlupsia.

   

Hinweis:                            Der Einritt von Rt Uerige & Rt Niemand sowie Ehrenritter Brüner & Rohrbruch aus der Rocky Mountania, 372
                                           gefolgt von ASR Rt Wing-Wing, Prima Canadensis, 337 anlässlich unseres 16. Stiftungsfestes und 444. Sippung
                                           von Schlaraffia Kamlupsia.

 

Hinweis:                            Der Einritt der Herrlichkeiten anlässlich unserer 443. Sippung von Schlaraffia Kamlupsia.

 

Hinweis:                            Der Beginn des zweiten Sippungsteiles mit dem Aufmunterungslied und weiteren Sachen, welche dazwischen kamen,
                                           anlässlich der 443. Sippung von Schlaraffia Kamlupsia.

   

Hinweis:                            Der Einritt der Herrlichkeiten anlässlich unserer 439. Sippung von Schlaraffia Kamlupsia.

  

Hinweis:                            Das Absingen des Abendliedes anlässlich unserer 439. Sippung von Schlaraffia Kamlupsia.

    

Hinweis:                            Der Einritt von Rt Deli-Bär & Rt Uli-Fex sowie Ehrenritter Brüner aus der Rocky Mountania, 372 anlässlich
                                           unserer 439. Sippung von Schlaraffia Kamlupsia.

  

Hinweis:                            Die Forderung zum Zweikampf von Rt Uli-Fex, 372, an Rt Immer Lustig anlässlich unserer 439. Sippung von                                            Schlaraffia Kamlupsia.

   

Hinweis:                            Die Fechsung von Ehrenritter Brüner, 372, die Feuerzangenbowle anlässlich unserer 439. Sippung von
                                           Schlaraffia Kamlupsia.

 

Die Schlaraffia ist eine am 10. Oktober 1859 in Prag gegründete, weltweite deutschsprachige Vereinigung zur Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor. Das Wort „Schlaraffe“ soll vom mittelhochdeutschen Wort „Slur-Affe“ abgeleitet sein, was damals so viel hieß wie „sorgloser Genießer“. Der Wahlspruch der Vereinigung lautet „In arte voluptas” (etwa: in der Kunst liegt Vergnügen). Der Begriff „Schlaraffia” ist durch den „Allschlaraffenrat” (Vorstand des weltweiten Verbandes „Allschlaraffia”) markenrechtlich geschützt worden und kann demnach mit einem „®“ in allen Veröffentlichungen des Vereines geführt werden. Zu anderen Markennamen, die den Begriff Schlaraffia enthalten – etwa Schlaraffia-Matratzen – gibt es keinen Bezug. Eine Verbindung zur Freimaurerei besteht nicht, und auch von Service-Clubs, wie etwa Lions-Cub oder Rotary International sowie von Karnevalsvereinen etc. grenzen sich Schlaraffen deutlich ab. Im Laufe der Naziherrschaft sowie später durch die sozialistische Regierung der DDR mussten viele „Reyche” zwangsweise den Vereinsbetrieb einstellen und konnten nur in sehr vereinzelten Fällen durch geheime Treffen in sicherer Umgebung (meist Privatwohnungen) diese Zeiten überstehen. Durch die Vertreibung und Flucht aus den deutschen Ostgebieten kam es nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik zu vielen Neugründungen.
 

Als 1859 der Direktor des Deutschen Theaters, Franz Thomé, einen seiner jungen Künstler, den Bassisten Albert Eilers, in die Prager Künstlervereinigung „Arcadia“ einführen wollte, wurde dieser wegen seiner Mittellosigkeit als „Proletarier“ abgelehnt. Aus Protest gründeten seine Theaterkollegen einen Stammtisch, den sie spöttisch „Proletarier-Club“ benannten. Daraus entwickelte sich nach manchen Umwegen und Rückschlägen die heutige weltumspannende „Schlaraffia“.

Die Schlaraffen, ein Männerbund („… ausschließlich Männer in gesicherter Position …“), treffen sich in der so genannten Winterung (Nordhalbkugel: 1. Oktober bis 30. April; Südhalbkugel: 1. Mai bis 30. Oktober) einmal pro Woche an einem festgelegten Wochentag in ihrer „Schlaraffenburg”, dem im Stil eines mittelalterlichen Rittersaales ausgestatteten Vereinslokal, zu Sippungen. Diese Zusammenkünfte werden nach festgelegtem Zeremoniell in Form eines Ritterspieles mit wohldurchdachten Regeln in zwei Teilen – einem im Ablauf stets gleichen, auf wiederkehrende Regularien bedachten ersten und einem freier zu gestaltenden, eher künstlerischen zweiten – abgehalten. Sturmhauben, Helme und Rüstungen sind aus buntem Stoff in den festgelegten Reychsfarben, die Waffen wie Junkerdolch oder Ritterschwert zumeist aus Holz. Während der Sippungen wird sowohl der Alltag persifliert als auch durch Vorträge in literarischer bzw. musikalischer oder künstlerisch-darstellender Form – Fechsungen genannt – das Interesse an der Kunst wachgehalten. Eine antiquierte Sprache mit eigenen Ausdrücken für alltägliche Dinge (Schlaraffenlatein) gibt den Sippungen ihre eigene, humorvolle Note. Alles außerhalb des schlaraffischen Spieles ist „profan” / die „Profanei”.

Schlaraffischer Inbegriff von Weisheit, Humor und Tugend ist der Uhu, der in jeder Burg zu finden ist. Beim Betreten derselben grüßen die Schlaraffen ihn mit einer tiefen Verbeugung, was zugleich das Abstreifen „profaner Schlacken” – also das Sich-ganz-Einlassen auf das schlaraffische Spiel – symbolisiert. Auch gehört eine besondere Zeitrechnung zum schlaraffischen Spiel: Im Gegensatz etwa zur Zeitrechnung nach christlichem Maßstab (n.Chr. oder A.D.) orientieren sich Schlaraffen am Gründungsjahr ihrer Vereinigung – demzufolge bezeichnen sie 2013 als das Jahr a.U. („anno Uhui”) 154.

Obgleich die Schlaraffia vielerorts ein eher zurückgezogener Idealverein ist, treten einige Reyche (Vereine) mit öffentlichen Kulturveranstaltungen in ihren Heimatorten auf.
 

Links zu anderen Reychen, die nicht in unserem Werdegang vertreten sind:

Elberfeldensis, 34

 

 Moguntia, 45

 

Silvana, 149

 

Denvera, 198

 

Detroitia, 273

 

Porta Ontariae, 349

 

Sacrodunum, 351 

 

Porta Pacifica, 408

 

 


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